Um 1580 war der Großteil der eisenerzer Bevölkerung protestantisch geworden. Nach dem anschließenden dreißigjährigen Krieg trat eine allgemeine Geschäftsstockung ein, die Eisenindustrie sollte aufgelassen werden. Am 8. Oktober 1669 fand der Bergknappe Simon Weissenbacher in der Grube St. Dorothea eine Erzstufe, die beim Aufschlagen auf beiden Spaltflächen ein Bild der Gottesmutter mit dem Jesuskind im Strahlenkranz zeigte. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dann die Nachricht um diesen Fund und veranlasste die Regierung den Bergbau weiterzuführen, der bald darauf tatsächlich wieder einen ungeahnten Aufschwung erfuhr. Dieses „Wunder der Natur“ wurde eine Zeit lang sogar in der kaiserlichen Schatzkammer aufbewahrt und erregte weithin größtes Interesse. Später wurde die Wunderstufe als ein Zeichen bergmännischer Frömmigkeit am steirischen Erzberg verehrt und auch als in Kupfer gestochenes Andachtsbild verbreitet. Heute findet man sie im Stadtmuseum.

Die Eisenblüte und wird heute großteils bei der Sprengung zerstört. Für die Knappen war es einst verboten diese Kalkblüten aus dem Stollen mit nach Hause zu nehmen. Gelang dies dennoch, baute man sie umgeben von Miniaturlandschaften in Glaskästchen ein.

Der Wassermann.

 

 Die Legende erzählt von Barbara, die vor ihrem Vater flüchten musste, weil sie Christin war. Die Berge spalteten sich, um ihr Schutz zu bieten. Schließlich fasste man sie, schlug ihr den Kopf ab und das Blut, das auf die umliegenden Kirschenbäume spritzte, brachte diese zum Blühen. Es ist ein alter Bergmannsbrauch, zur Barbarafeier Kirschbaumzweige ins Wasser stellen: Blühen diese bis Weihnachten, bringt das Glück im kommenden Jahr.

Man findet Barbara - Statuen auch außerhalb von Eisenerz in Tunnels, zum Beispiel in der Wiener U-Bahn.

Bergmannsgruß.

Hauly - „Haulpak“ zum Gesteinstransport, umfunktioniert zum
Touristenverkehrsmittel für Erlebnisfahrten am
Erzberg. Fassungsvermögen: 64 Personen.

usw. Die Liste der Icons ist nicht begrenzt.